Der erste Twitch

Eigentlich wollte ich erst am kommenden Samstag so richtig ins Big Year starten, doch dann kam heute pünktlich zur Mittagspause eine Nachricht in der Hamburger Orni-WhatsApp-Gruppe und wenige Minuten später saß ich im Auto. Auf einem Baggersee in Billbrook hatte ein Freund einen Sterntaucher entdeckt, definitiv keine alltägliche Art in Hamburg. In den meisten Jahren tauchen nur ein oder zwei Vögel auf, manchmal gar keine und häufig sind die Vögel nicht oder nur kurz twitchbar. Zum Beispiel, wenn sie auf der Außenalster landen, dort aber von den vielen Segelbooten nach wenigen Stunden verscheucht werden oder wenn sie im Mühlenberger Loch, ganz am anderen Ende der Stadt herumschwimmen.

Nach 20 Minuten Fahrt war ich angekommen und direkt der erste Vogel, den ich auf dem Wasser schwimmen sah, war der erhoffte Sterntaucher. Aufgrund der eher großen Distanz und der suboptimalen Lichtverhältnisse schoss ich nur ein paar Fotos per Handy durch's Spektiv und eine halbe Stunde später war ich schon wieder zurück am Arbeitsplatz. Das geht doch schonmal super los!

Sterntaucher im Gegenlicht
Sterntaucher im Gegenlicht

Trotz der Seltenheit dieser Art im Hamburger Stadtgebiet, handelt es sich hierbei bereits um meine dritte Beobachtung eines Sterntauchers in der Stadt. Die etwas selteneren Arten Prachttaucher oder Eistaucher hingegen habe ich bisher immer verpasst.

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